100 Jahre Wiener Moderne

Written by on 14. November 2018

Secession, Oper, Stadtbahn? Wagner, Mahler, Schiele? Oft ist es uns nicht bewusst, doch bis heute prägen die Schöpfungen der Wiener Modernisten das Stadt- und Kulturleben der österreichischen Hauptstadt. In dieser Serie wird dem Wien der Jahrhundertwende in seinen zahlreichen Facetten auf den Grund gegangen.

Wien um 1900. Ein Schmelztiegel Mitteleuropas mit über zwei Millionen Einwohner. Die Monarchie unter Kaiser Franz Joseph ist in der Endphase, der erste Weltkrieg steht kurz bevor. Parallel dazu erlebt die Stadt eine kulturelle Blütezeit: Malerei und Architektur, Musik und Literatur, Wissenschaft und Philosophie. Wien floriert an allen Enden. Ein Aufbruch in die Zeit des Umbruchs. Angefangen mit der Psychoanalyse Freuds führt die Serie zur Wiener Moderne über die Werke Otto Wagners sowie der Wiener Werkstätte bis hin zum Stellenwert von Frauen und der Bedeutung des Judentums.

 

Otto Wagner: Ernst Fuchs Villa | © [Peter Markl] via pixabay

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bewegt sich Wien im Spannungsfeld von Schönheit und Abgrund. Die österreichisch-ungarische Monarchie wird von zahlreichen politischen Konflikten beherrscht. Gleichzeitig sind Intellektuelle und Künstler aktiver denn je.  Johanna Hirzberger hat sich darüber informiert, wie man sich diese Atmosphäre tatsächlich vorstellen kann:

 

 

 

Tür zu Sigmund Freuds Praxisräumen in der Berggasse 19, © [Olivia Wimmer]

Er ist der Begründer der Psychoanalyse und gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts: Sigmund Freud. Seine Art und Weise über Gefühle, Träume, Wünsche und Sexualität zu sprechen, hat unser Selbstverständnis und unsere Gesellschaft wesentlich verändert. Bis er 1938 nach England auswanderte, lebte und arbeitete Freud in Wien. Olivia Wimmer hat recherchiert:

 

 

Foto Beitragsbild: © [Jorit Aust] via secession.at


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