180 Jahre Fotografie

Written by on 14. Mai 2019

Die Fotografie feiert ihr Jubiläum – seit dem Jahr 1839 gibt es das fotografische Verfahren, wie wir es heute kennen. In diesen 180 Jahren hat sich viel verändert – was früher als professionelles Handwerk galt, ist heute Alltag und leichter verfügbar als nie zuvor. Was sagen ExpertInnen der Fotografie zu dieser Veränderung? Eleana Novak hat sich umgehört.

Nach dem Wandel vor 500 Jahren von einer Bild- zu einer Schriftgesellschaft sieht der provisorische Direktor der Höheren Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien, DI Dr. Peter Bauer, heute wieder einen Wandel zur Bildgesellschaft. Seinem Empfinden nach kommt dies vor allem durch die Digitalisierung. Zukünftig sieht Bauer die Fotografie nicht mehr als Einzelmedium, sondern in Kombination mit Multimedialem.

Eine Frau wird mit einem Handy im Hochformat fotografiert.

Heute werden die meisten Fotos mit Smartphones im Hochformat geschossen. © [pexels] via pixabay.

Abteilungsleiterin für Fotografie und Multimedia an der Graphischen Mag.a (FH) Andrea Rotter sieht aktuelle Entwicklungen der Fotografie anhand des Aufnahmeverfahrens der Schule, zum Beispiel dass das Hochformat gerade wieder beliebter wird. Auch die selbstständige Fotografin Viktoria Hofmarcher sieht eine noch nie da gewesene Kurzlebigkeit von Fotos: „Auch gerade auf Social Media und so merkst du einfach, dass die Zeit, wie lange ein Bild wirklich angesehen wird, sehr gering ist.

 

 

Beitragsbild: © Markus Spiske via pixabay.


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