Aktivismus: Von der Erde, über Menschenrechte bis Rechtsextremismus

Written by on 16. Januar 2020

Vom Klima, über Menschenrechte bis hin zum Tierschutz: Aktivisten setzen sich für die Durchsetzung bestimmter Themen ein und wollen in der Welt etwas bewegen. Ein Blick auf den Menschenrechts- und Klimaaktivismus in Wien. 

Aktivismus hat viele Facetten, eines haben verschiedene Aktivistengruppen gemeinsam: Sie kämpfen für etwas, wofür in der Welt noch nicht genug getan wird. In Wien gibt es zahlreiche Demonstrationen – seien es die Donnerstagsdemos, Fridays For Future oder den Global Marihuana Marsch.

Menschenrechtsaktivismus

In Sachen Menschenrechte zählt jedes noch so kleine Engagement. Auch in einem Land wie Österreich sind Menschenrechtsverletzungen noch immer Realität. Ein Beispiel dafür ist die Migrationspolitik.Die AktivistInnen von NGOs wie SOS Mitmensch und Amnesty International fordern die Politik zur Wahrung und Achtung der Menschenrechte auf.

Laura Schott hat  SOS-Mitmensch Sprecher und Co-Geschäftsführer Alexander Pollak und mit Julia Chapotot–Necker, Gruppensprecherin von Amnesty Youth getroffen, um herauszufinden, wie weit Aktivismus gehen darf und warum er von der Politik getrennt werden sollte.

 

 

Menschenrechtsaktivismus ist ein wichtiger Bestandteil einer Demokratie. (c) von Wiecke

Klimaaktivismus

Die globale Erwärmung ist menschen-gemacht. Hohe CO2-Emissionen verursacht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl, Gas für den weltweit steigenden Strombedarf, die Herstellung von Waren wie Transportmittel, Textilien und Möbel in energieintensiven Prozessen , durch die Landwirtschaft zum Beispiel durch die Futterherstellung und Massentierhaltung sowie durch den Personen- und Gütertransport tragen dazu bei, dass sich die Erde erwärmt. Aus diesem Anlass gehen seit Sommer 2018 regelmäßig SchülerInnen und StudentInnen auf die Straße, um für Klimagerechtigkeit zu demonstrieren.

Die Bewegung Fridays for Future Österreich ist maßgeblich für den Klimaaktivismus hier zu Lande verantwortlich. Nadja Riahi spricht mit einem Fridays for Future Aktivisten und dem Leiter der Klimaschutzsektion vom Bundesministerium Jürgen Schneider über die weltweiten Klimastreiks, die Forderungen an die Politik und den Klimawandel an sich.

 

 

Der weltweite Klimastreik am 29.11.2019. (c) Nadja Riahi

Studiogespräch: Die „Omas gegen Rechts“

„Alt sein heißt nicht stumm sein“. Michael Tiroch spricht mit der ehemaligen Journalistin und Autorin Susanne Scholl, die sich für die „Omas gegen Rechts“ engagiert über die Facetten von Aktivismus, die Bewegung und die wichtigste Zutat im Aktivismus: den Respekt.

 

 

Susanne Scholl von den „Omas gegen Rechts“. (c) Michael Tiroch

 


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