Art Beat im Kino: Filmemacher Nikolaus Geyrhalter spricht über sein neues Werk „Erde“

Written by on 21. Mai 2019

Seit den frühen 90er-Jahren geht der Wiener Dokumentarfilmer Nikolaus Geyrhalter mit seiner Kamera an Orte, die man sonst nicht sieht oder leicht übersieht. Was und wen er dort findet, zeigt er in gewaltigen Bildern und ohne wertenden Kommentar. Seine Dokumentarfilme werden von der Kritik geliebt und bei großen Festivals regelmäßig ausgezeichnet. In Art Beat spricht Geyrhalter über sein neues Werk „Erde“ (Filmstart: 17.Mai 2019). 

Der Mensch bewegt jährlich Millionen Tonnen von Erde. Mit Maschinen, Baggern und Dynamit werden Tunnel gegraben, Berge versetzt, Materialien abgetragen. Für seinen neuen Film „Erde“ reiste der Filmemacher Nikolaus Geyrhalter an sieben Orte in Nordamerika, Kanada und Europa und holte Menschen vor die Kamera, die dort mit, in und an der Erde arbeiten. Unkommentiert lässt er sie über ihre Tätigkeit und den Sinn dahinter reflektieren. Um eine endgültige Wertung geht es ihm dabei nicht. „Filmemacher, die in 90 Minuten die Welt erklären könnten, sollten ganz andere Dinge machen, als Filme“, sagt Geyrhalter. Mit seiner Arbeit will er Fragen aufwerfen und das Publikum zum Nachdenken anregen. Wir haben mit ihm über seine Arbeitsweise und die Hintergründe zu „Erde“ gesprochen. Und darüber, dass die Realität oft spannender ist, als die Fiktion.

Außerdem in dieser Ausgabe von Art Beat: Ein Ausblick auf das diesjährige Donaukanaltreiben, das am letzten Mai-Wochenende viele spannende Bands, DJs und Kulturprojekte am Wasser zwischen Spittelau und Franzensbrücke versammelt.

Fotos: © NGF, Philipp Horak


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