Biodiversität im Nationalpark Donau-Auen

Written by on 14. Mai 2019

Der Nationalpark Donau-Auen ist eines der größten und artenreichsten Naturschutzgebiete Österreichs. Unentbehrlich für Natur und Tier, dementsprechend auch für den Menschen von großer Wichtigkeit. Die Donauauen stehen vor Problemen, seien es naturelle oder vom Menschen herbei geführte. Erik Kalmar berichtet.

Die Donau hat zu wenig Fließenergie, macht Dr. Christian Baumgartner, der wissenschaftliche Leiter des Nationalparks Donau-Auen aufmerksam. Wenn man es nicht schafft wieder mehr Fließenergie in die Donau zu bekommen kann es zu einem großen Verlust an Tier- und Pflanzenarten kommen. Weltweit als auch in Europa hat sich die Lage in Bezug auf Artensterben verschlechtert. In Europa zum Beispiel leben heute eine halbe Milliarde Vögel weniger als vor 40 Jahren. Ähnlich schlecht ergeht es auch den Pflanzen. Gründe gibt es viele fürs Aussterben, und einmal Ausgestorben bedeutet normalerweise für immer Ausgestorben.


Foto: ©3dman_eu via pixabay.com_

Hier stellt sich der Nationalpark Donau-Auen dem Trend allerdings entgegen bzw. versucht eine sprichwörtliche Reinkarnation. Pflanzenarten wie der Zwergrohrkolben und die deutsche Tamariske waren in Österreich praktisch schon ausgestorben. Nun gibt es Revitalisierung Projekte in denen versucht wird diese Pflanzenarten wieder anzusiedeln. Die Erfolgsquote ist zwar gering, doch es gibt Grund zur Hoffnung. Vor einigen Jahren gelang es schon, trotz aller Widrigkeiten im Bereich der Tierwelt, den bei uns ausgestorben Biber wieder anzusiedeln.

 

 

Header-Foto: (c) Loubos Houska via pixabay.com


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