„Der Wiener Schmäh lebt“: Wiener Alltagspoeten und Fälschermuseum #Vienna

Written by on 13. Mai 2019

Wer die Wiener Seele kennenlernen will, sollte genau hinhören. Wenn im Kaffeehaus, in der Bim, auf der Straße die BewohnerInnen der Stadt aufeinander treffen, entsteht ganz nebenbei oft hohe Poesie. Der Journalist und Blogger Andreas Rainer fängt sie ein und veröffentlicht sie auf der Website Wiener Alltagspoeten. Außerdem: Nur einen Steinwurf entfernt vom Hundertwasserhaus, dem Touristenmagnet im 3. Bezirk, befindet sich das Fälschermuseum. Es ist das erste und einzige seiner Art. #Vienna 

Andreas Rainer ist überzeugt: „Der Wiener Schmäh lebt“. Er muss es wissen, schließlich sammelt er ihn auf den Straßen der Stadt ein und veröffentlicht das, was er findet, auf seinem Blog „Wiener Alltagspoeten„. Aus einer spaßigen Idee wurde in kurzer Zeit ein Projekt mit Kult-Potenzial und zigtausend Followern. Mittlerweile sind es auch die WienerInnen selbst, die ihm die witzigen Dialoge und Situationen aus ihrem Alltag, zuschicken. Im Interview sprechen wir darüber, was Wien besonders macht, warum man oft erst aus der Stadt weg muss, um sie schätzen zu lernen und darüber, wie man jetzt eigentlich wirklich auf Wienerisch ein Käsekrainer bestellt.

Danach machen wir in dieser Ausgabe von #Vienna noch einen Ausflug in das Wiener Fälschermuseum, ein Kleinod im 3.Bezirk. Das Fake ist hier wertvoller als das Original, in Wort und Bild werden skurrile und spannende Geschichten aus der Welt der berühmten Kunstfälscher erzählt. Und wer sich den Museumsshop genauer ansieht, merkt schnell: Auch hier hat die Wiener Seele ein Zuhause. Die Leiterin des Museums, Diane Grobe, stand uns Rede und Antwort.

 

Bild: www.wieneralltagspoeten.at


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