Ein Start-Up gegen die Verschwendung: „Die Fairmittlerei“ bei #Vienna

Written by on 18. März 2019

Große Mengen an Hygieneartikeln und anderen Non-Food-Produkten werden in Österreich jährlich als Ausschussware deklariert und entsorgt, obwohl sie noch brauchbar sind. Das Start-Up „Die Fairmittlerei“ hat dieser Verschwendung den Kampf angesagt. Gründer Michael Reiter im Gespräch über Idee und Umsetzung. Außerdem: Der Verein ZARA bietet Workshops für mehr Zivilcourage an. #Vienna

Die Artikel werden von Unternehmen entsorgt, weil sie falsch etikettiert sind, weil sie kleine technische Makel haben oder weil sie durch neue Produktlinien ersetzt werden. Laut einer Studie aus dem Jahr 2017 landen in Österreich so bis zu 2250 Tonnen dieser Non-Food-Produkte im Wert von rund 1,3 Mio. Euro jährlich auf dem Müll. Hier kommt „Die Fairmittlerei“ ins Spiel. Sie nimmt den großen Unternehmen die Entsorgungskosten ab, indem sie die Produkte abholt, zwischenlagert und zu einem weitaus geringeren Preis an NGOs und Hilfsorganisationen vermittelt. Das Ziel heißt also: Müllvermeidung, Nachhaltigkeit und nicht zuletzt soziale Gerechtigkeit durch Umverteilung. Michael Reiter hat uns im Interview alles dazu erzählt.

Außerdem: In einer Großstadt wie Wien, in der viele Menschen miteinander und nebeneinander leben, braucht es Umsicht und ja, manchmal auch Mut. Wie reagiere ich, wenn ich Zeuge von Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder Mobbing werde? Kann man Zivilcourage trainieren? Ja, sagt der  Verein ZARA (Verein für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit), der regelmäßig Workshops für mehr Zivilcourage in der echten und auch in der digitalen Welt anbietet: Bianca Schönberger, Geschäftsführerin von ZARA Trainings, im Gespräch.

Fotos: Lukas Ilgner / Philipp Benedikt (Red Bull Content Pool)


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