Wissenschaft kommunizieren

Written by on 22. November 2016

Die Wissenschaft liefert neue Erkenntnisse. WissenschaftsjournalistInnen haben die Aufgabe, diese Neuigkeiten an die Öffentlichkeit zu tragen. Sie müssen abwägen zwischen Nachrichtenwert, Faktentreue und Aktualität. Wissenschaft ist oft kompliziert und nicht massentauglich. Das wissen die ForscherInnen selbst und plädieren für Vielfalt. 

Die Theorie der „Medialisierung der Wissenschaft“ meint, dass Medien nicht nur beeinflussen, wie wir uns den „verrückten Professor“ vorstellen, sondern auch, worüber in erster Linie geforscht wird. Wissenschaft befindet sich heute in einer Wechselwirkung zwischen Medien und Öffentlichkeit, zwischen Drittmitteln und PR, zwischen Hype und Hoax und wird von einer ganzen Kette an Faktoren beeinflusst. Alexa Lutteri hat für uns den Wissenschaftsjournalisten Lukas Wieselberg (science.ORF.at), die Medienwissenschaftlerin Nicole Gonser (Journalismusinstitut FHWien der WKW) und den Soziologen Joachim Allgaier (Universität Klagenfurt) interviewt und sie gefragt, welchen neuen Anforderungen Wissenschaft gerecht werden muss, wer die Wissenschaft lenkt und worauf JournalistInnen im Umgang mit Wissenschaft achten sollen.

In einem zweiten Beitrag widmet sich Edeltraud Günthör skurriler Wissenschaft. Sie hat sich mit den Ig-Nobelpreisen beschäftigt. Diese Preise werden seit 1991 an Forschungsprojekte verliehen, die sich abseits des Mainstreams bewegen. Seien es nun Stoffhosen, die sich auf das Sexleben von Ratten auswirken oder marokkanische Herrscher mit 888 Kindern – die ausgezeichneten Wissenschaftsbeiträge bringen Menschen zum Lachen, aber auch zum Nachdenken. Edeltraud Günthör hat sich mit der Ig Nobelpreisgewinnerin Dr. Elisabeth Oberzaucher und Dr. Lisa Sigl über diese Auszeichnungen unterhalten.


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