Kenopsia: Hinter den Fassaden Geschichte(n) erobern

Written by on 25. Februar 2020

Einst Schauplatz des blühenden Lebens, heute verwittert, verlassen, und ein bisschen schaurig: Sogenannte Lost Places üben eine große Faszination auf viele Menschen aus. Als Entdecker in einer Welt, in der es scheint, als wäre alles schon entdeckt, begeben sich die Urban Explorer auf die Spuren der Vergangenheit. Der Fotograf Harald A. Jahn ist einer von ihnen. Für sein Buch „Kenopsia“ hat er verborgende Orte in Wien und deren Geschichten gesammelt. 

Das Wort Kenopsia beschreibt die unheimliche Atmosphäre eines Ortes, der einmal von Menschen bevölkert war, aber jetzt verlassen und still ist. Nach diesem Gefühl suchen immer mehr Menschen, das Urban Exlporing wird seit Jahren beliebter. Harald A. Jahn ging dem Trend voraus. Seine ersten Erfahrungen mit dem Entdecken des Verborgenen macht er in den 80er-Jahren in den Gewölben der Pariser Oper. Seither war er beruflich und privat an vielen Orten, die lange keiner mehr betreten hat, kletterte durch Schächte, balancierte über Schnürböden, und forschte nach Geschichten. Und: Er brachte viele Fotos von seinen Erkundungen mit. In #Vienna erzählt er von der Faszination der verborgenen Orte, von der Entstehung seines neuen Buches und davon, was das Forschen nach der Vergangenheit mit der Gegenwart zu tun hat.

 

Fotos: Harald A. Jahn.


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