Leben nach dem Exit: StartUp Gatherer

Written by on 5. Februar 2018

Desiree Zottl hat ein bekanntes Unternehmen aufgebaut: Den Terminfindungs-Spezialisten Gatherer, den sie auch in der StartUp-Sendung „2min 2mio“ vorgestellt hat. Ende 2017 wurde Gatherer von einem heimischen StartUp übernommen: Der Sportbuchungsplattform Eversports. Wie das Leben nach dem Exit aussieht, erzählt Gründerin Desiree Zottl im Talk mit „Start Me Up“. 

Was sie mit 5.000 Euro machen würde? Den nächsten Urlaub planen. Die Prioritäten haben sich verschoben bei Desiree Zottl. Ihr StartUp „Gatherer“ ist im November 2017 von der Sportbuchungsplattform Eversports übernommen worden. Jetzt entwickelt sie als Angestellte ihre Idee weiter – unter dem Dach von Eversports. Künftig wird Desiree Zottl ihre Technologie zur schnellen Terminorganisation für Eversports nutzen.

Seit dem Verkauf hat sich für sie als Unternehmerin viel verändert. „Früher war ich verantwortlich von Staubsaugen im Büro bis Kundensupport, Programmieren, Pitchen, Investoren an Land ziehen und Belege sammeln.“ Jetzt als Teil eines großen Teams kann sie sich auf eine Aufgabe konzentrieren. „Wenn wichtige Dinge anstehen, gehe ich aber trotzdem nicht um 18 Uhr nach Hause,“ sagt Zottl.

Der Verkauf von Gatherer war für sie und ihr Team alles andere als klar. Was zur Übernahme geführt hat, war erst die gemeinsame Vision. „Hanno Lippitsch, der Eversports führt, ist an mich herangetreten und hat nicht gesagt ‚wir wollen das kaufen‘, sondern, ‚wir wollen die und die Vision vorantreiben‘. Das hat uns dazu gebracht, die Übernahme überhaupt zu machen.“

Wie es jetzt mit Gatherer bei Eversports weitergeht und welche Gründungsidee Desiree Zottl noch interessieren würde, hört ihr im Podcast!

Außerdem sprechen wir mit Social-Media- und Influencer-Expertin Viktoria Egger (Agentur; http://www.august.at/) über die besten Tipps zum Aufbau einer Online-Präsenz. Soviel vorab: Die beliebte App Instagram gehört definitiv nicht zu den Favoriten der Expertin. – Und: Flops gehören zum Leben, laut einem Bericht der „Presse“ hätten sich viele AnlegerInnen aber offenbar gerne einen Flop wie den mit dem Investment in Bitcoins erspart, der einer Firma zu Last gelegt wird. Den AnlegerInnen wären hohe Gewinne mit der Digitalwährung versprochen worden, schreibt die Zeitung. 12.000 Bitcoins seien verloren gegangen, das entspricht etwa 80 Mio. Euro. Die Finanzmarkt-Aufsicht hat die Firma u. a. wegen des Verdachts auf Betrug angezeigt. Für die Firma gilt die Unschuldsvermutung. Genauere Regelungen, was Bitcoins betrifft, sind indes geplant. – Stichwort “Flop“: Unser Redakteur Michel Mehle meldet sich von einer „Fuck Up Night“ in Wien. Hier erzählen GründerInnen, warum ihre Unternehmensidee gefloppt ist und was sie daraus gelernt haben! Das Thema „Insolvenzen“ ist im Hinblick auf viele Ereignisse aktuell (so schließt etwa der einst weltgrößte Spielzeughändler Toys’R’Us  in den USA seine Filialen, zudem ist die Wienwert-Holding insolvent; die Zahl der Firmen-Insolvenzen ist im Vorjahr allerdings insgesamt zurückgegangen). – Nicht jede StartUp-/Firmen-Idee geht so auf wie jene von Gatherer …

 

Credit: Pixabay CC0


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