Nachhaltigkeit im Alltag

Written by on 4. November 2020

Unmengen an Müll, Ressourcenverschwendung und mangelnde Rohstoffpolitik – die Umwelt und das Klima leiden. Was steckt eigentlich in unseren Elektronikprodukten und wie können wir unseren ökologischen Fußabdruck beim Einkaufen verringern?  Unsere Reporterinnen Sandra Fleck und Denise Samer haben sich mit dem Abbau von Seltenen Erden und Konzepten für einen nachhaltigeren Lebensmittelkonsum beschäftigt.

Nachhaltiger Lebensmittelkonsum                                                                                         

Fast 500 Kilogramm Haushaltsmüll landen laut Umweltbundesamt bei jedem Österreicher und jeder Österreicherin pro Jahr im Müll. Einen großen Teil davon machen Plastikverpackungen aus. Währenddessen ist die globale Plastikproduktion in den letzten 50 Jahren um das 20-Fache gestiegen, bestätigt Global 2000. Auf politischer Ebene und von Umweltorganisationen unterstützt, setzt sich die österreichische Klimaschutzministerin Leonore Gewessler für ein Einweg-Pfandsystem auf Plasikflaschen mit Mehrwegquote ein. Damit wäre ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Plastik gesetzt, bestätigen NGOs und auch das EU-Parlament. Darüber hinaus sollten die Abfallvermeidung und ein achtsamer Umgang mit Lebensmitteln nicht nur gute Vorsätze sein, sondern auch in unser tägliches Leben integriert werden. Denise Samer hat einen Unverpackt – Laden besucht, und ein Gespräch mit der Wiener Magistratsabteilung für Umweltschutz geführt.

 

 

Abbau von Seltenen Erden

Metallisch grau glänzend sind die 17 Elemente, die als Seltene Erden zusammengefasst werden. Ihre Lagerstätten können bis zu 1,5 Milliarden Jahre alt sein. Diese Erdelemente sind unsere Zukunft. Sie finden sich in Smartphones genauso wie in Windkraftanlagen. Einmal abgebaut sind sie derzeit für immer verloren. Denn Seltene Erden sind nicht recyclebar. Doch was heißt das für die Abbaustätten, die Wirtschaft und vor allem für Umwelt und Nachhaltigkeit? Sandra Fleck berichtet über den aktuellen Stand der Dinge.

 

 

 

Studiogespräch                                                                                                                                   

Technik-Besessenheit, bewusster Konsum und Fast – Fashion, diesen Themen widmet sich Frederik Hocke im Gespräch mit Aktivistin, Autorin und Konsumkritikerin Nunu Kaller.

 


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