Nachhaltigkeitsorientierte Käufer vertrauen Facebook wenig

Written by on 10. November 2015

Im Science Talk zu Gast ist Martin Pittner, Bereichsleiter für Marketing, PR und Neue Medien am Institut für Kommunikation, Marketing & Sales an der FHWien der WKW. Er befasst sich mit einer speziellen Zielgruppe im Lebensmittelhandel, die Wert auf nachhaltig erzeugte Produkte legt.

Sie fordern nachhaltige Lebensmittel in Supermärkten ein: Den LOHAS gilt das Interesse von Martin Pittner. Der Begriff steht für „Lifestyles of Health and Sustainability“ und bezeichnet eine Zielgruppe, die gesunde Lebensmittel zu sich nehmen möchte. Pittner definierte verschiedene LOHAS-Typen. Darunter finden sich die „SelbstaufwerterInnen“, die ihren Biokonsum nach außen zeigen wollen, um ihren Status zu heben und „IdealistInnen“, die Nachhaltigkeit konsequent leben und andere davon überzeugen wollen.

Die einzelnen Gruppen bestehen überwiegend aus Frauen, merkt Martin Pittner an. KonsumentInnen, die zu den LOHAS zählen, vertrauen Inhalten, die Supermarktketten in Bezug auf ihre Produkte über Facebook verbreiten, wenig. Hingegen wird Berichten in Printmedien über das Sortiment in Supermärkten mehr Vertrauen geschenkt. Dies könnte daran liegen, dass LOHAS dahinter einen journalistischen Anspruch vermuten, so Pittner.

In einem neuen Forschungsprojekt möchte er sich noch mehr mit der Bedeutung von sozialen Netzwerken im Hinblick auf Zielgruppen wie den LOHAS befassen. Warum eine österreichische Supermarktkette im Hinblick auf soziale Verantwortung besser abschneidet als eine deutsche und was der Lebensmittelhandel tun kann, um Österreichs Nachhaltigkeits-Bilanz zu steigern, verrät Martin Pittner im Science Talk.

Credit: By Peter Gugerell (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons

Der Science Talk mit Martin Pittner zum Nachhören:

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