Playbrush & MySugr: Wiener StartUps starten durch

Written by on 30. April 2017

Während sich die Fluglinie Air Berlin in wirtschaftlichen Turbulenzen befindet und ihr Flugbetrieb durch eine „Geldspritze“ des deutschen Staates aufrecht erhalten wird, gibt es aus Wien Erfolge zu vermelden: MySugr, ein StartUp, das DiabetikerInnen das Leben erleichtert, erreicht mittlerweile über seine App eine Million Kundinnen und wurde mittlerweile vom Schweizer Pharmakonzern Roche übernommen. – Playbrush, das Kids das Zähneputzen „versüßt“, plant den amerikanischen Markt aufzurollen. Bei „Start me up“ erzählen die Gründer ihre Stories. 

Wie hoch ist mein Blutzuckerwert? Für Menschen, die an der Zuckerkrankheit leiden, eine wichtige Frage. Die App MySugr bietet hier Unterstützung, in dem die entsprechenden Daten rasch ermittelt werden können. Mitbegründer Fredrik Debong erzählt im Gespräch mit Moderator Paul Buchacher, wie die Idee entstanden ist und was aus seiner Sicht gegen die zunehmende Ausbreitung der Zuckerkrankheit in Österreich getan werden sollte. MySugr steht mittlerweile bei einer Million User und wurde von Roche übernommen. Zwischen dem Unternehmen und dem Pharmakonzern besteht seit 2014 eine Partnerschaft. Bis zu 200 Millionen Euro könnte Roche für MySugr bezahlt haben, offiziell wurde über den Kaufpreis Stillschweigen vereinbart. Das Portal „Trending Topics“ berichtete, dass sich die Gründer dazu entschieden haben, eine Million Euro an die MitarbeiterInnen auszuzahlen – als Dank für deren Loyalität. In den kommenden zwei Jahren will MySugr expandieren, 200 MitarbeiterInnen sollen insgesamt angestellt werden. Laut eigenen Angaben ist MySugr mittlerweile in mehr als 50 Ländern verfügbar.

Wir besuchen aber auch das aus der StartUp-Show „2 Minuten, 2 Millionen“ (Puls4) bekannte Unternehmen Playbrush in seinem neuen Büro im 18. Bezirk in Wien. Mittlerweile ist Star-Investor Hansi Hansmann dort eingestiegen. Die Idee, die leidgeprüften Müttern und Vätern das Leben erleichtern soll: Kindern das ungeliebte Zähneputzen schmackhafter machen, indem die Zahnreinigung mit App-Spielen verknüpft wird. Ein Flugzeug bleibt bei einer Spielvariante so lange in der Luft, als die Zähne brav geputzt werden. – Mitbegründer Matthäus Ittner erzählt, welches Kind die Idee zum StartUp lieferte und verrät mehr über spannende Zukunftspläne wie die geplante Expansion am amerikanischen Markt. Playbrush hat mittlerweile ein eigenes Team in London. Vor diesem Hintergrund berichtet Ittner auch, wie es dem dortigen Team nach dem Terroranschlag geht und wie sehr der „Brexit“ Playbrush beschäftigt.

Redakteur Michel Mehle trifft diesmal zwei aufgeweckte Jungs zum ultimativen Zähneputzen mit Playbrush – ob er da ohne allzu viele Zahnpasta-Spritzer durchgekommen ist, erfahren Sie in der Sendung.

Der Podcast zum Nachhören:

Credit: Playbrush / Frohe Botschaft Public Relations


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