Weiterbildung ist selbstverständlich

Written by on 15. Mai 2018

Knapp zwei Drittel der ÖsterreicherInnen gaben bei der Erwachsenenbildungserhebung der Statistik Austria (2017) an, ein Weiterbildungsangebot genutzt zu haben. Die Themen reichen von Sprachkursen, über Kochkurse bis hin zu Seminaren vom Arbeitgeber. Auch im Journalismus spielt das lebenslange Lernen eine Rolle. Simon Höcht berichtet.

Die aktuelle Debatte um den ORF ist groß. Die Regierungsparteien diskutieren über die GIS-Gebühren. Die FPÖ fordert aktuell günstigere Tarife durch die von KonsumentInnen direkt eingehobenen Gebühren, die ÖVP bespricht mögliche Varianten. Die Gelder könnten auch indirekt aus dem Bundesbudget, also über Steuern, für den öffentlich rechtlichen Rundfunk kommen. Kritik an einer dadurch direkten parteipolitischen Einflussnahme durch den Staat wird von mehreren Seiten laut.  „Jetzt erst recht müssen wir zeigen, was öffentlich rechtlich bedeutet“, so Monika Kalcsics. Die Ö1 Radiojurnalistin war 2011 die erste ORF-Journalistin, die das Alfred Geiringer Stipendium zur Förderung des Qualitätsjournalismus in Österreich bekommen hat.

„Ich würde jedem raten, sich eine Grundausbildungen anzueignen, weil dann kommt die Kreativität drauf und man kann was richtig Schönes machen.“ Bei Kalcsics ging es in den letzten Jahren im Bereich der Weiterbildung meist um Qualitätsjournalismus als auch um Digitalisierung. Auch die Sprech- und Interviewtechnik werden regelmäßig aufgefrischt. Und die Auseinandersetzung mit umfassend recherchierten Themen, die von mehreren Seiten beleuchtet werden, liefert die tägliche journalistische Basis. Aber nicht nur im Journalismus ist es wichtig, sich weiterzubilden. Bildung endet nicht mehr nach der Ausbildung im jungen Erwachsenenalter. Das Interesse daran, neues zu lernen und seinen Horizont zu erweitern, wächst ständig.

© Gerd Altmann via Pixabay


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