Wettkampf der Poeten

Written by on 29. Mai 2018

Wer schreibt den besten Text von allen? Auf den Wiener Poetry-Slams ringen moderne Dichterinnen und Dichter in prall gefüllten Bars um die Gunst der Zuhörer und sorgen für generationsübergreifenden Zusammenhalt. Markus Scheffler berichtet vom „Stille Post – Loftslam“ am Wiener Gürtel.

Im Szenelokal Loft am Wiener Gürtel treten einmal im Monat rund zwölf Hobby-Poetinnen und Poeten im dichterischen Wettstreit gegeneinander an. Seit über fünf Jahren wird der „Stille Post – Loftslam“ von „Pascal Optional“ und „Fanny Famos“ organisiert. „Was die Leute am Poetry Slam so schön finden, ist die Möglichkeit seine Meinung zu allen Themen zu sagen, die einem selbst wichtig erscheinen. Es ist eine politische Bühne, es ist eine persönliche Bühne, es ist eine intime Bühne. Es ist eine Bühne die einläd, aber es ist auch eine Bühne, die bewertet“, erklärt Pascal Optional.

Etwa 15 regelmäßige Poetry Slams organisiert die Wiener Dichter-Szene  pro Monat.  „Poetry-Slams sind eine Kunstform, wo die Leute sehr schön sind“, findet Pascal, der mit Nachnamen eigentlich Honisch heißt. Neben dem 29-jährigen Sozial- und Kulturanthropologen sind auch die 20-jährige Poetin Lea Kerschagl und der 74-jährige Sepp Kummer Gäste im Loft. Der Zusammenhalt, auch über Generationen hinweg, ist den Poeten sehr wichtig: „Wenn man herkommt, merkt man gleich diesen herzlichen Empfang“, berichtet Kummer zufrieden.

 

 

WEITERFÜHRENDE INFOS: Die nächsten Slam-Termine in Wien findet ihr hier!

 

Singsongsound SlamGRIND09.05.2018
BlitzdichtgewitterStadtsaal21.05.2018
Poetry braucht BewegungBlockfabrik22.05.2018
Sprich Wort!Tunnel23.05.2018
Slam BLiteraturhaus25.05.2018
Stille Post – der LoftslamLoft30.05.2018
U20 Poetry SlamDschungel05.06.2018
Slam BLiteraturhaus15.06. 2018

Foto: ©Ralf Waldhart


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