Wien im Dunkeln: Die Initiative N8BM und das /Slash Filmfestival

Written by on 16. September 2019

Im Wiener Nachtleben tummeln sich viele Akteure mit unterschiedlichen Interessen. Es braucht endlich jemanden, der sie vernetzt und berät, finden Martina Brunner und Laurent Koepp und haben deshalb die Initiative Nachtbürgermeister Wien gegründet. In dieser Ausgabe sprechen sie darüber, wie sie sich diese Anlaufstelle für die Nachtwirtschaft vorstellen. Außerdem werfen wir gemeinsam mit Festivalmacher Markus Keuschnigg einen Blick auf das Programm vom diesjährigen /Slash Filmfestival. #Vienna 

Wenn es dunkel wird über der Stadt, beginnt für viele WienerInnen erst die Arbeit. Sie betreiben Clubs und Kulturinstitutionen, veranstalten Partys, sorgen dafür, dass die Nachtwirtschaft floriert. Und sie fühlen sich oft von der Stadt im Stich gelassen: bei Konflikten mit Anwohnern, bei Behördengängen, bei der Suche nach neuen Locations. Martina Brunner und Laurent Koepp haben vor zwei Jahren die Initiative Nachtbürgermeister Wien gegründet. Sie setzen sich dafür ein, dass die Stadt eine Anlaufstelle bekommt, die vernetzt, vermittelt und berät. In Metropolen wie Amsterdam, Paris oder Berlin gibt es derartiges längst, aber auch kleine Städtchen wie Mannheim (D) oder Toulouse (FR) haben bereits eine zuständige Stelle. Ist Wien wieder einmal zu langsam? Und wie müsste der/die Wiener NachtbürgermeisterIn sein? Das beantworten Martina und Laurent im Interview.

Der reine Horror? Das ist das /Slash Filmfestival längst nicht mehr. Auf dem Programm des kleinen aber kultigen Filmfestivals steht mittlerweile alles, was fantastisch und ein bisschen überirdisch ist. Vom 19. bis 29. September feiert das /Slash heuer seinen zehnten Geburtstag (hier gibt’s das Programm). Gründer Markus Keuschnigg spricht im Interview über die Leidenschaft und die Herausforderungen des Festivalmachens.

Foto: mayenco auf Pixabay


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