Zwischen HOMEOFFICE & HAUSHALT

Written by on 8. Juni 2020

Die Coronakrise trifft alle, einige trifft sie aber härter als andere. Berufstätige Mütter müssen derzeit noch stärker zwischen Beruf und Familie jonglieren als das ohnehin schon der Fall ist. Immerhin bleibt unbezahlte Arbeit im Haushalt und in der Kinderbetreuung traditionellerweise an ihnen hängen. Fehlen Schulen und Großeltern, müssen sich viele Frauen gezwungenermaßen als Lehrerin und Köchin neu erfinden und zwischen Videokonferenzen und Kinderbespaßung hin und herspringen. Bei dieser Workload scheint jeder Tag mehr als 48 Stunden zu haben. Wie geht es den Österreicherinnen also zwischen Haushalt oder Homeoffice? Und gibt es durch die Pandemie einen Backlash im Feminismus?  

Wir haben bei zwei berufstätigen Mamas nachgefragt. Außerdem haben wir mit der Ökonomin Katharina Mader von der WU gesprochen. Sie hat in einer Studie erhoben, wie sich Familien in Österreich während der Coronakrise die unbezahlte Arbeit daheim aufteilen. Kleiner Spoiler: Die Ergebnisse sind ziemlich ernüchternd… 

 

Lifehacks 

Der Vortrag “Von ‘Dienstbotinnen’ zu ‘Hausgehilfinnen’” behandelt Arbeits- und Lebensbedingungen im fremden Haushalt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. 

18.06.2020, 18:00 Uhr in der Frauenbildungsstätte Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien

 

Das Webinar “Zwangsheirat und Verschleppung (er)kennen” klärt kostenlos über die oft verschwiegenen Randthemen auf. 

15.06.2020 , 16:30 – 18:00 Uhr

 

Im Kunstgespräch “Zwischen Supermacht und Minenfeld” greift die österreichische Bildhauerin Eva Grubinger Themen wie Luxus, Sehnsucht und Bedrohung in ihrem Werk auf. 

14.06.2020, 16:00 Uhr im Belveder 21


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